AD(H)S

Wie kann ich die Medikamentengabe (z.B. Ritalin) so gering wie möglich halten?

Wie kann die AD(H)S meines Kindes Therapie sinnvoll unterstützt werden?

Ernährungsphysiologie für AD(H)S-Kinder: Beratungs- und Aufklärungsgespräche sind an den Standorten Wuppertal und Gevelsberg möglich.

Was ist AD(H)S?

Fachleute sprechen bei AD(H)S zumeist über folgende Hauptsymptome:

    • Das Kind zeigt sich unaufmerksam, kann sich kaum über einen längeren Zeitraum konzentrieren.

    •  Es zeigt sich insgesamt meistens unruhig bzw. hyperaktiv oder alternativ in sich gekehrt und verträumt.

Sekundär-Symptome

Leider kommt es hier bei vielen der Betroffenen noch zu weiteren Symptomen, bei denen häufig nicht angenommen wird, dass es hier einen Zusammenhang mit AD(H)S gibt.

Einige sollen an dieser Stelle genannt werden:

    • Die Wahrnehmung ist gestört, Sinnesreize werden nicht ausreichend verarbeitet.

    • Aufgrund von feinmotorischen Schwierigkeiten kommt es häufig zu Koordinationsproblemen und ungenauen Bewegungsabläufen (z. Bsp. ungenaue, unleserliche Handschrift)

    • Allgemeine Lernschwierigkeiten wie Lese- und Rechtschreibschwäche, Rechenschwäche

    • Aufgrund von Vergesslichkeit und mangelnder Konzentration kommt es zu allgemeinen Teilleistungsstörungen im Unterricht

    • Aggressives Verhalten im Unterricht/Kindergarten u.a. aufgrund geringen Selbstbewusstseins (Probleme im Arbeits- und Sozialverhalten)

    • Angststörungen, Schlafstörungen ( z. T. auch mit Bettnässen )

    • Starke Reizüberflutung bei lauten Geräuschen und Menschenansammlungen

    • Bei Übererregbarkeit kommt es zu ungesteuerten Muskelzuckungen (auch im Schlaf)

Ursachen

Eltern machen sich häufig den Vorwurf, das sie wohl in der Erziehung ihres Kindes etwas falsch machen. Sie könnten hier allenfalls das AD(H)S aufgrund mangelnder Kenntnisse ungünstig beeinflusst haben, denn heute weiß man, dass es bei ihren Kindern wegen anderer Gründe zu AD(H)S kommen kann.

Grundsätzlich gehen die Experten heute davon aus, dass AD(H)S durch das Zusammenwirken verschiedener biologischer und psychosozialer Faktoren entsteht. Entscheidend aber ist ein Mangel oder ein Ungleichgewicht der Botenstoffe im Gehirn.

Hier ist bei AD(H)S Patienten der Stoffwechsel dieser Botenstoffe im zentralen Nervensystem gestört. Es ist somit auch durchaus zu verstehen, dass ein Kind/Erwachsener mit AD(H)S  u.a. bei Reizüberflutung besonders stark reagiert.

Ernährung bei AD(H)S

Mittlerweise gibt es gute Ergebnisse bei der Behandlung von AD(H)S Betroffenen auf dem Gebiet der Ernährung, der Gabe von Nährstoffzusätzen, des Konzentrationstrainings – um nur einige zu nennen.

Unser Angebot für Sie:

Hier setzt im „Lese-Zeichen“ unsere Information für Eltern bzw. Betroffene an:

Es soll deutlich gemacht werden, was man bei AD(H)S für unterstützende Maßnahmen umsetzen kann, um die Einnahme von Medikamenten (wie Ritalin) so gering wie möglich zu halten.

Oftmals wissen hier Eltern nicht weiter. Aufklärungsgespräche und  Ernährungstipps samt Information über alternative Möglichkeiten sollen durch unsere Beratung hilfreich sein.

Rufen Sie uns an, wir vereinbaren gern einen Gesprächstermin mit Ihnen!