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Unter Anamnese verstehen wir ein gemeinsames geführtes Erstgespräch sowie ein von Eltern oder dem erwachsenen Schüler selbst ausgefüllten Anamnesebogen. Im ersten Gespräch als auch mit Hilfe des Anamnesebogens erhalten wir außerdem einen Einblick in die Vorgeschichte. Denn in der Vorgeschichte allein lassen sich schon viele mögliche Ursachen für die Legasthenie, Dyskalkulie, Teilleistungsschwäche, Schulangst usw. erkennen. Durch unsere Anamnese werden Daten zur Persönlichkeit, zum Kindergarten, zur Schullaufbahn, zum Entwicklungsverlauf, zur allgemeinen Lernsituation sowie allgemeinen Daten erfasst. Die Familiensituation, und Krankheiten sowie die kindliche Entwicklungen werden ebenfalls berücksichtigt. So besteht die Möglichkeit, die eventuell existierende besondere Schulproblematik eines Menschen besser zu beurteilen, besser einzuschätzen und ihr somit besser entgegenzuwirken.
Die Anamnese unterstützt ebenso wie Diagnosetests das gute Gelingen eines Lerntrainings. Deshalb ist sie ein wichtiger Bestandteil unserer Diagnostik. |
Vorgeschichte lässt mögliche Ursache erkennen.
Legasthenie kann besser beurteilt werden
Diagnose und Anamnese sollten Hand in Hand gehen. |